Wie kann man private Ausgaben für die Absicherung von Verdienstausfall bei Krankheit ins Unternehmen verschieben?
Warum ist diese Frage von Bedeutung?
Weil keine Krankenversicherung vor dem 43. Krankheitstag bei Arbeitsunfähigkeit Leistungen erbringt,
auch wenn man Beiträge dafür zahlt. (Es sei denn, man ist freiberuflich tätig oder Inhaber
einer Personengesellschaft.)
| Firma zahlt Gehalt fort | Firma zahlt Gehalt fort aus einer dafür abgeschlossenen Krankentagegeldversicherung. | Bei weiterer Krankheit zahlt eine sehr preisgünstige Private Krankentagegeldversicherung |
| Unternehmerisches Risiko! | Firma verlagert Risiko auf einen externen Risikoträger (günstiger Beitrag, weil zeitlich befristet; Beitrag ist Betriebsausgabe.) | Extrem günstiges, privat abgesichertes Risiko, da Eintrittsmöglichkeit erst nach 6 Monaten! |
Vorsicht Falle - Trotz kompletter Versicherung kein Geld!
| Lohnfortzahlung und bzw. oder Krankentagegeldzahlung durch das Unternehmen und bzw. oder einen Krankenversicherer | Krankenversicherer versagt weitere Leistungen mit der Begründung, dass Berufsunfähigkeit vorliegt. Berufsunfähigkeitsversicherung lehnt Leistungspflicht ab, weil die Definition Berufsunfähigkeit von Krankenversichern und Berufsunfähigkeitsversicherern grundsätzlich nicht übereinstimmt. |
Susanne Richter - Versicherungsmaklerin Friedrichstr. 95 - 10117 Berlin